Radfahren in Deutschland, Leipzig – Halle/Saale und zurück

Genussradeln durch die Flussauen von Elster und Saale

1. Leipzig-Halle

 

Strecke: ca. 53 km, Hinweg
Tourencharakter: moderat
Dauer: ca. 3,5 Stunden Fahrzeit

Anstiege: ca. 150 Höhenmeter
empfohlene Windrichtung: Ost, Südost
Start/Ziel: Leipzig, Hauptbahnhof, GPS: N51° 20.638′, E12° 22.860′, Halle/Saale Hauptbahnhof, GPS: N51° 28.682′, E11° 59.215′

Einkehrmöglichkeiten:

Blick auf Horburg
Blick auf Horburg

Einer der bekanntesten Wege zwischen Leipzig und Halle ist der so genannte Goseradweg. Leider haben eine Reihe von Gaststätten, die das Mixgetränk ausgeschenkt hatten, mittlerweile geschlossen, was dem Radelgenuß jedoch keinen Abbruch tut.
Unsere Tour nach Halle an der Saale beginnt am Leipziger Hauptbahnhof, wo wir zunächst durch das Rosental und die Leutzscher Allee bis zum Elsterflutbett fahren. Vor der Landauer Brücke biegen wir rechts ab und folgen dem Gewässer ca. 9 Kilometer auf dem teils asphaltierten Dammweg. Am Wegpunkt N51° 22.475′, E12° 14.531′ überqueren wir das Flüsschen und fahren zur Domholzschänke. Hier kann man die erste Rast einlegen. Von der Gaststätte radeln wir die Teerstraße weiter nach Westen. Nach 1,5 Kilometern queren wir die B186 und rollen weiter durch das Örtchen Kleinliebenau bis Horburg. An der Dorfkirche treffen wir auf den Radweg „Salzstraße“, dem wir nun folgen. Durch die Orte Dölkau und Zweimen gelangen wir bald zum Rassnitzer See. Achtung, am Wegpunkt N51° 21.611′, E12° 08.200′ von der Straße rechts abzweigen und dann dem Fahrweg folgen. Am Ende des Weges biegen wir nach links auf den Seerundweg ab (GPS N51° 22.043′, E12° 06.511′) und folgen der Strecke gut 6 Kilometer. Am Wegrand liegen einige schöne Gaststätten. Besuchens wert ist auch die Anlage des Keltischen Baumkreises am Strand des Wallendorfer Sees (GPS: N51° 22.135′, E12° 03.296′). Am Ende des Kiesweges überqueren wir die Gleise und fahren rechts auf der L183 weiter. Nach rund 850 Metern verlassen wir die Straße und biegen links auf den Feldweg ein. Hier gelangen wir nach rund 1,8 Kilometern zum Örtchen Kollenbey mit einem schönen Café und einer reizvollen Dorfkirche. Wir verlassen den Ort in westliche Richtung und stoßen nach etwa 1,2 Kilometern an einer Eisenbahnbrücke auf den Saaleradweg. Dem folgen wir nunmehr bis nach Halle.

Im Zentrum von Halle/Saale
Im Zentrum von Halle/Saale

Unterwegs kann man sich in der Landfleischerei Röpzig stärken. Hier gibt es neben einem Imbiss auch frische Wurst- und Fleischwaren. Von der Fleischerei fahren wir zum Stadtteil Silberhöhe zunächst aus dem Saaletal heraus. Am Kreisverkehr biegen wir nach links ab und folgen der Kaiserslauterner Straße bis zum Böllberger Weg. Hier lädt die Radfahrerkirche der Evangelischen Kirchengemeinde zur Rast und Besinnung ein (GPS: N51° 27.153′, E11° 56.441′). Entgegen der Ausschilderung des Saaleradweges empfiehlt sich, den Böllberger Weg am Punkt N51° 27.546′, E11° 56.834′ nach links zu verlassen und über die imposante Bogenbrücke zur Rabeninsel zu fahren. Das Naturschutzgebiet kann man auf einem bequemen Weg umrunden. Durch den lichten Wald hat man immer wieder schöne Blicke auf die Saale, und es gibt mehrere Aussichtspunkte (z.B. Böllberger Wehr, GPS: N51° 27.804′ E11° 56.765′). Nach dem Verlassen der Rabeninsel folgen wir dem Uferweg der Saale, bis er an der Mansfelder Brücke das Stadtzentrum streift (GPS: N51° 28.893′, E11° 57.566′). An dieser Stelle überqueren wir die Saalebrücke und rollen über den Markt zum Hallenser Bahnhof. Von hier verkehren regelmäßig Züge zurück nach Leipzig.

 

2. Halle – Leipzig

Strecke: ca. 49 km, Hinweg
Tourencharakter: moderat
Dauer: ca. 3,5 Stunden Fahrzeit

Anstiege: ca. 150 Höhenmeter
empfohlene Windrichtung: Nordwest
Start/Ziel: Halle/Saale Hauptbahnhof, GPS: N51° 28.682′, E11° 59.215′, Leipzig, Hauptbahnhof, GPS: N51° 20.638′, E12° 22.860′

Einkehrmöglichkeiten:

Historische Brücke am Elsterradweg
Historische Brücke am Elsterradweg

Möchte man von Halle nach Leipzig nicht den oben beschriebenen Weg zurück fahren, kann man über weite Strecken den Elsterradweg benutzen. Vom Bahnhof Halle fahren wir durch das Zentrum zunächst zur Saale (GPS: N51° 28.903′, E11° 57.654′). Hier überqueren wir den Fluss und fahren stromaufwärts über die Rabeninsel wie oben beschrieben. Weiter auf dem Saaleradweg gelangt man über den Böllberger Weg und die Kaiserslauterner Straße bis zum Kreisverkehr am Wegpunkt N51° 26.389′, E11° 57.025′. Hier beginnt der Elsterradweg, der zunächst zu einem Aussichtspunkt an der Flussmündung in die Saale führt (GPS: N51° 25.981′, E11° 57.267′).
Von der Silberhöhe geht es nun bergab bis nach Ammendorf. Auf Nebenstraßen, meist Kopfsteinpflaster, schlängelt sich der Flussradweg nun durch die Vororte von Halle. Leider ist die Beschilderung insgesamt recht sparsam, sodass man am besten dem GPS-Track folgt. Wer das nicht kann und sicher gehen möchte, fährt einfach die Regensburger Straße (L170) durch die Ortsteile Radewell und Osendorf bis nach Döllnitz. Die Straße ist jedoch vor allem wochentags sehr belebt.
Von Döllnitz führt ein Radweg neben der Straße bis nach Lochau. Dort biegen wir rechts auf die L183 ab und fahren wenige Meter bis zur Brücke über die Weiße Elster. Vor der Brücke kreuzt der asphaltierte Dammweg die Straße, dem wir nun nach links folgen. Vorbei an den Dörfern Rassnitz, Oberthau und Ermlitz tauchen nach rund 11 Kilometern die ersten Häuser von Schkeuditz auf. Am Wegpunkt N51° 23.136′, E12° 11.318′ überqueren wir die Elster auf einer neu errichteten Brücke und rollen knapp 3 Kilometer durch den Wald bis zur B186. Wir folgen der Straße auf dem Radweg in südliche Richtung ca. 500 Meter und biegen dann erneut nach links in auf einen breiten Waldweg ab. Nach 1,5 Kilometern erreichen wir die Luppe. Auf dem Flussdamm fahren wir nun, vorbei am Auensee, bis zur Landauer Brücke (ca. 9 Kilometer). Von hier folgt man dem Radweg nach links entlang der Straße bis ins Stadtzentrum von Leipzig. Ab dem Hauptbahnhof gibt es regelmäßige Zugverbindungen zurück nach Halle.

Downloads zur Tour:

GPX-Datei Leipzig-Halle
GPX-Datei Halle-Leipzig
Tourenbeschreibung (PDF)

Das verwendete Kartenmaterial wird unter www.OpenStreetMap.org bereitgestellt.

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